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  Montagsdemo Lübeck
  Demoberichte 280.-289. Montagsdemo
 

280. Montagsdemo

 

Eigentlich hätte heute die Sonne scheinen müssen.Denn heute war unsere 280.Montagsdemo in Lübeck.
Aber es regnete.Mit etwas Verspätung gings  dann los und die meisten stellten sich bei Karstadt unters Dach.
Wir durften unseren Jürgen begrüßen,der wegen langer Krankheit nicht zu uns kommen konnte.
Ein Thema war der 24.April.Da trafen sich über 120 000 Leute unterschiedlichen Alters,Berufsgruppe und Glaubens,um an der Menschenkette gegen Atomkraft teilzunehmen.Wir waren natürlich auch dabei.Einige in Brunsbüttel,andere in Uetersen.
Das Ergebnis ist bekannt:Es waren genügend Leute da,um die Kette von 120km zu erreichen.
Ich hoffe,das es nicht die letzte Aktion gewesen ist.
Hier einige Presseberichte:

Mehr als 120.000 Atomkraftgegner/innen fordern mit 120 Kilometer langer Menschenkette zwischen Brunsbüttel und Krümmel: "Die Bundesregierung muss ihren Pro-Atom-Kurs korrigieren!"

24.04.10, www.scharf-links.de

Mit einer 120 Kilometer langen Aktions- und Menschenkette vom Atomkraftwerk Krümmel in Schleswig-Holstein quer durch Hamburg bis zum AKW Brunsbüttel demonstrieren zur Stunde über 120.000 Atomkraftgegner gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke.

"Es ist gelungen: Über 120 Kilometer entlang der Elbe und quer durch Hamburg steht die Kette gegen Atomkraft. Dies zeigt, dass die Mehrheit der Bevölkerung aus der gefährlichen Atomenergie aussteigen will. Die Pannenmeiler Krümmel und Brunsbüttel müssen endgültig stillgelegt werden. Und auch der Betrieb der anderen Atomkraftwerke ist nicht länger zu verantworten. Der heutige Tag wird eine bundesweite Kettenreaktion des Protests und Widerstands auslösen, sollte die Bundesregierung in der Atompolitik nicht einlenken", erklärten die Veranstalter, ein breites Bündnis von Umweltverbänden, Bürgerinitiativen, Erneuerbare-Energien-Verbänden, kirchlichen Organisationen, Jugendverbänden, Gewerkschaften und Parteien.

Proteste gegen die Atompolitik der Bundesregierung finden auch in anderen Bundesländern statt. In Hessen wird derzeit das AKW Biblis umzingelt, demonstriert wird außerdem vor dem Atommüll-Lager im nordrhein-westfälischen Ahaus. Insgesamt beteiligen sich mehr als 120.000 Menschen an den heutigen Aktionen.

"Das Engagement der vielen Hundert ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und der Zuspruch von engagierten Menschen aus allen Teilen der Bundesrepublik und quer durch alle gesellschaftlichen Milieus waren enorm. Am heutigen Tag der Erneuerbaren Energien und zwei Tage bevor sich die Atom-Katastrophe von Tschernobyl jährt, haben über 120.000 Menschen der Bundesregierung signalisiert: Sie muss ihren Pro-Atom-Kurs korrigieren. Es ist höchste Zeit für die Stilllegung der Atomkraftwerke", sagte der BUND-Atomexperte Thorben Becker, einer der Sprecher der Aktion.

"Wenn die Atommanager alte Reaktoren länger am Netz lassen wollen, um damit pro Jahr und Meiler 300 Millionen Euro zusätzlich zu verdienen, so ist das aus deren Sicht vielleicht profitabel. Aber der Weiterbetrieb der Atomkraftwerke blockieren Investitionen in erneuerbare Energien und damit den Umwelt- und Klimaschutz. Für die Bevölkerung bedeutet dies immer neue Gefahren durch den Betrieb der Altmeiler, noch mehr Atommüll, noch mehr Atomtransporte und weitere Risiken wie im Fall des abgesoffenen Atommülllagers Asse. Allein die ungelöste Atommüllentsorgung muss Bundesumweltminister Norbert Röttgen und Kanzlerin Angela Merkel dazu bewegen, den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke abzulehnen"
, so die Organisatoren der Aktion.

Jochen Stay von der Anti-Atom-Organisation "ausgestrahlt" und einer der Sprecher des Trägerkreises:
"Wir lassen jetzt nicht mehr locker. Wenn die Bundesregierung an ihrem Atom-Kurs festhält, wird die neue Protest-Bewegung weiter zulegen. Wir mischen uns damit aktiv in die Debatte um ein neues Energiekonzept ein und werden den Druck gegen die rückwärtsgewandte Energiepolitik erhöhen. Für die nächsten Monate erwarten wir viele weitere Aktionen im ganzen Bundesgebiet. Eine weitere bundesweite Großaktion am 2. Oktober ist bereits in Planung. Und auch beim Castor-Transport nach Gorleben im November rechnen wir mit weiter wachsenden Protesten."

Die Initiatoren der Anti-Atom-Kette sind der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, das Kampagnennetzwerk Campact und die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad. Getragen wird die Aktion außerdem von Attac Deutschland, dem Bundesverband Erneuerbare Energien e.V., Bündnis 90 /Die Grünen, DGB Nord, Deutscher Naturschutzring - DNR, die Klima-Allianz, Deutsche Umwelthilfe - DUH, Die Linke, Dr. Thomas Schaack – Umweltbeauftragter der Nordelbischen Kirche, Evangelische Jugend Hamburg, Forum gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortungsvolle Energiepolitik (Gundremmingen), Grüne Jugend, IG Metall Küste, IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, IG Metall Unterelbe, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges - IPPNW, Jungsozialisten in der SPD - Jusos, Naturfreunde Deutschlands, Sozialdemokratische Partei Deutschland - SPD.

www.anti-atom-kette.de

ANTI AKW Demonstration in Ahaus


Bildmontage: HF


 

von Bernhard Clasen

„Wir leben in einer verrückten Welt. Und der einzige Ausweg aus dieser Welt gelingt uns dann, wenn wir laut NEIN sagen“.

Für diese Worte bei der diesjährigen Anti-AKW-Demonstration in Ahaus hat die französische Atomkraftgegnerin Cécile Lecomte wohl den meisten Beifall bekommen.
„In der Vielfalt liegt unsere Stärke“ rief Lecomte den  7000 Menschen der Ahauser Anti-AKW-Demonstration zu. Und Cécile Lecomte weiss, wovon sie spricht. Ihre Stärke ist das Klettern. Vor einigen  Jahren war sie französische Meisterin im Sportklettern.  Immer wieder hat die französische Atomkraftgegnerin sich von Brücken und Bäumen auf Züge abgeseilt, die hochgiftigen radioaktiven Müll nach Frankreich oder Russland transportierten.  Die Polizei und die französischen Sicherheitskräfte kennen Cécile Lecomte schon sehr gut. Mehr als einmal wurde sie prophylaktisch verhaftet, denn wenn Cécile auf den Bäumen ist, kann sie kein Polizist mehr aufhalten.
In ihrer Rede erinnern Cécile auch an Sebastian, der 2004 bei einer Castorblockade von einem Zug überfahren ist, fordert Solidarität für die ein, die in Frankreich mit einem Strafverfahren rechnen müssen, weil sie angeblich Staatsgeheimnisse verraten haben.

Auch heute, 24 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl, halten die schrecklichen Folgen dieses Ereignisses weiter an, so der aus St. Petersburg angereiste russische Umweltschützer Raschid Alimow von der Gruppe „Öko-Perestroika“.  Und Tschernobyl, so Alimow, war nicht die einzige Katastrophe, die wir der Atomwirtschaft zu verdanken haben. Das ganze Ausmaß der gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophen wird wohl  erst in mehreren Generationen erkennbar sein, wenn dann auch die genetischen Schäden von Tschernobyl voll durchschlagen werden.
„Der Atommüll aus Gronau ist immer wieder bei uns im Hafen von St. Petersburg angekommen. Und jedes Mal, wenn deutscher Atommüll in St. Petersburg anlandete, haben wir diesen entsprechend begrüßt“ berichtet der St. Petersburger Umweltschützer den Demonstranten.
„Gemeinsam haben es russische und  deutsche Umweltgruppen geschafft, dass die Atomtransporte von Deutschland nach Russland eingestellt worden sind. Doch unser Kampf ist noch lange nicht zu Ende. In jüngster Zeit erhalten wir verstärkt Atommüll aus Frankreich.“
Derzeit, so Alimow, werde in unmittelbarer Nähe von St. Petersburg ein zweites Atomkraftwerk gebaut. Russischen Presseberichten zufolge sollen auch deutsche Firmen am Bau beteiligt sein.
Atomkraftwerke sind auch im Normalbetrieb gefährlich, produizieren Müll, der die nachfolgenden Generationen noch auf hundert tausende von Jahren belasten wird.
„Niemand will, dass unsere Kinder, unsere Nachfahren für den Strom bezahlen müssen, den wir heute verbrauchen.“

Die Demonstration von Ahaus zeigte deutlich, wovon Cécile Lecomte gesprochen hatte:
„In der Vielfalt liegt unsere Stärke“. Und so haben sich Gruppen zu dieser Demonstration zusammengefunden, die in anderen Zusammenhängen miteinander konkurrieren. Der Landesvorstand der LINKEN NRW hatte zu einer außerordentlichen Vorstandssitzung direkt in Ahaus getagt, um so seine ganze Solidarität mit dem Anliegen zu zeigen.  Mit Katharina Schwabedissen und Wolfgang Zimmermann waren gleichzeitig die beiden Sprecher/innen der NRW-LINKEN auf der Demonstration vertreten.
Von den Grünen waren Claudia Roth, Bärbel Höhn und Volker Beck unter den Teilnehmern. Dass kein Parteivertreter auf dem Podium sprechen konnte, war lange zuvor vereinbart worden.
Beeindruckend waren neben den Reden aus Russland und Frankreich die Beiträge vom BUND und NABU, nachdenklich und entschlossen die Reden von den Katholischen Frauen Deutschlands und der Evangelischen Frauenhilfe. Das Klimabündnis Niederrhein und 'urgewald' schauten weit über den heimischen Tellerrand hinaus und rückten z. B. das RWE-AKW-Projekt Cernavoda in Rumänien ins Blickfeld - auch die Auflösung der Energiekonzerne RWE und EON war eine zentrale Forderung.

Die Anti-Atom-Bewegung hat sich in Ahaus in ihrer ganzen Vielfalt präsentiert: Die Demo war bunt, lautstark und entschlossen - ein klares Signal, dass der Tag X in Ahaus spannend wird!

Denn die Atomindustrie wird so schnell nicht locker lassen. In Gorleben will die Atomindustrie eine neue Atommüllverpackungsanlage bauen und in Ahaus rechnen man bereits unmittelbar nach der Landtagswahl in Ahaus mit dem ersten neuen Atommülltransport nach Ahaus.
Der Kampf geht weiter – und am 12. Juli 2010,  9 Uhr 15, Amtsgericht Münster/Westfalen, Gerichtsstr. 2 die subversive Kletterin aus Frankreich erneut vor Gericht stehen.

Bernhard Clasen
 


 

VON: BERNHARD CLASEN


 

6000 Menschen demonstrieren in Ahaus für Atomausstieg – größte Anti-Atom-Demo in NRW seit 1998!


Bildmontage: HF

Zwei Wochen vor den NRW-Landtagswahlen forderten heute im westfälischen Ahaus rund 6000 Menschen von der Bundes- und Landesregierung den sofortigen Atomausstieg sowie die Stilllegung aller Atomanlagen in NRW. Weitere Kernforderungen waren ein verbindlicher Stopp für Atommülltransporte ins Zwischenlager Ahaus, die Schließung der Urananreicherungsanlage Gronau sowie eine verbindliche Energiewende hin zu erneuerbaren Energien. Auch die gefährliche Atompolitik von RWE und EON wurde massiv kritisiert.

An der größten Anti-Atom-Demonstration in NRW seit den Castor-Protesten in Ahaus von 1998 nahmen auch AtomkraftgegnerInnen aus den Niederlanden, Frankreich und Russland teil. Aufgerufen zu der Demonstration in Ahaus hat ein breites gesellschaftliches Bündnis aus 155 Initiativen, Verbände und Parteien sowie zahlreiche KünstlerInnen und Einzelpersonen.
„Wir sind mit der Beteiligung in Ahaus mehr als zufrieden – vor allem, dass so viele junge Menschen auf die Straße gehen. Die Demonstration ist ein starkes Ausrufezeichen für den sofortigen Atomausstieg – auch hier in NRW – und gegen Atommülltransporte nach Ahaus,“ freute sich Felix Ruwe von der BI „Kein Atommüll in Ahaus“.

Tschernobyl mahnt: Atomkraft ist nicht beherrschbar


Im Mittelpunkt der Proteste stand zunächst das Gedenken an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986. Rashid Alimov von der russischen Umweltorganisation Ecoperestroika und Gertrud Roth von den Katholischen Frauen Deutschlands erinnerten an den Super-GAU und seine tödlichen Folgen. Alimov warnte davor, die Fehler von damals heute zu wiederholen:
„Atomkraft ist nicht beherrschbar.“

NRW muss atomfrei werden!!

Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und Udo Buchholz vom Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz forderten einen radikalen Kurswechsel in der Energiepolitik: „
Wer erneuerbare Energien will, muss aus der Atomenergie aussteigen. Andernfalls werden die Proteste der Anti-Atom-Bewegung weiter zunehmen. Die Demonstration heute ist erst der Auftakt und die Anti-Atom-Bewegung erwartet  von den Koalitionsverhandlungen im Mai eindeutige Stilllegungsbeschlüsse für die NRW-Atomanlagen – NRW muss atomfrei werden,“ erklärten Eickhoff und Buchholz mit Blick auf die anstehende Landtagswahl.

Michael Harengerd vom BUND und Josef Tumbrinck vom NABU verlangten von der Landesregierung eine klare Energiewende. Die NRW-Atomanlagen müssten stillgelegt werden und es dürften keine neue Kohlekraftwerke als Klimakiller gebaut werden.

Cécile Lecomte vom französischen Netzwerk Réseau Sortir du Nucléaire rief zu verstärkten Protesten gegen deutsch-französische Atomprojekte auf. Als Beispiel nannte sie die Urantransporte zwischen Südfrankreich und Gronau sowie das Atomkraftwerk in Flamanville, an dem Siemens beteiligt ist.
Mehrere RednerInnen forderten zu fantasievollen und entschlossenen Protesten gegen die geplanten Atommülltransporte nach Ahaus und die europaweiten Urantransporte von und nach Gronau auf.

RWE und EON: Atomprojekte im Ausland stoppen!!

Vladimir Slivyak von der russischen Umweltorganisation Ecodefense verlangte von den Energiekonzernen RWE und EON, keine Atommülllager in Russland zu bauen und die Verantwortung für die 27 000 Tonnen Uranmüll aus Gronau zu übernehmen, die in Russland lagern.
Heffa Schücking von der Umweltorganisation urgewald forderte von RWE aufgrund schwerer Sicherheits- und Gesundheitsmängel und großer Erdbebengefahr, auf den Bau zweier Atomreaktoren im rumänischen Cernavoda zu verzichten. Auch die Pläne von RWE und EON in Großbritannien und Finnland neue AKW zu bauen, wurden scharf kritisiert.

Am Zwischenlager Ahaus fand nach der Abschlusskundgebung noch ein Konzert mit Chaoze One und Lotta C statt. Das Widerstandscamp am Zwischenlager dauert noch bis zum Sonntag.

Bundesweit finden zeitgleich eine Umzingelung des AKW Biblis, eine Großkundgebung am AKW Krümmel sowie eine Menschenkette vom AKW Krümmel zu den AKW Brokdorf und Brunsbüttel statt.

Weitere Infos:
www.kein-castor-nach-ahaus.de
www.sofa-ms.de
www.urantransport.de
www.aku-gronau.de

 

Menschenkette

120 Kilometer Hand in Hand gegen Atomkraft

Teilnehmerinnen an der Menschenkette vor dem Kernkraftwerk inBrunsbüttel © dpa Fotograf: Carsten Rehder

  So wie vor dem Kernkraftwerk Brunsbüttel standen die Menschen auf 120 Kilometern Hand in Hand.

Händchenhalten für einen schnellen Atomausstieg: Rund 100.000 Menschen haben sich nach Polizeiangaben am Sonnabend an einer der größten Anti-Atomkraft-Demonstrationen seit Jahren in Schleswig-Holstein und Hamburg beteiligt. Zwischen den Reaktorstandorten Brunsbüttel und Krümmel bildeten sie eine etwa 120 Kilometer lange Menschenkette, um gegen die Pläne der Bundesregierung für verlängerte Laufzeiten von Kernkraftwerken zu protestieren. Wie die Veranstalter mitteilten, wurde die Kette pünktlich um 14.30 Uhr geschlossen. "Wir lassen jetzt nicht mehr locker. Wenn die Bundesregierung an ihrem Atomkurs festhält, wird die neue Protestbewegung weiter zulegen", sagte Organisator Jochen Stay.

Zahlreiche Parteien, Gewerkschaften und Verbände unterstützten die "Ketten(re)Aktion". Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel reihte sich in Elmshorn ein, Grünen-Chef Cem Özdemir nahm auf dem Hamburger Rathausmarkt teil. Es gehe darum, ein Signal zu setzen, sagte Özdemir. Die CDU müsse sich gut überlegen, ob sie sich dem Bevölkerungswillen entgegen stellt. Auch Gabriel wertete die Aktion als "Riesen-Erfolg". "Längere Laufzeiten für Kernkraftwerke sind arbeitspolitischer und energiepolitischer Wahnsinn", sagte der Sozialdemokrat. Sie würden Arbeitsplätze vernichten und den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland blockieren.

Teilnehmer aus der ganzen Republik

Teilnehmer der Menschkette in der Nähe des KernkraftwerksBrunsbüttel © dpa Fotograf: Carsten Rehder

  Rund 100.000 Menschen gingen auf die Straße und die Deiche.

Schon am Morgen hatten sich Teilnehmer der Menschenkette in drei Sonderzügen und etwa 240 Bussen aus dem gesamten Bundesgebiet auf den Weg in den Norden gemacht. In Geesthacht sammelten sich mehrere Hundert Atomkraftgegner aus dem Wendland, die mit Traktoren und Fahrrädern aus Niedersachsen über die Elbe zum Meiler Krümmel gekommen waren. Am Mittag wurden die Demonstranten auf Sammelpunkte verteilt, um so die ganze Strecke zwischen den beiden Reaktorstandorten abzudecken. Nach Polizeiangaben verlief die Großdemonstration friedlich, es kam allerdings zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Rund 700 Beamte aus Schleswig-Holstein und Hamburg waren im Einsatz. "Wenn das Thema nicht so ernst wäre, könnte man von einem Straßenfest sprechen", sagte eine Sprecherin vom Landespolizeiamt Schleswig-Holstein.

Keine parteipolitische Veranstaltung

"Die Anti-Atom-Kette ist keine parteipolitische Veranstaltung, sondern vereint alle, die sich dagegen einsetzen wollen, dass die gefährlichen Reaktoren an der Elbe wieder in Betrieb gehen", betonte Stay, der für die Zukunft ähnlich große Aktionen ankündigte.

Kundgebungen und Konzerte im Anschluss

Menschenkette vor dem Atomkraftwerk in Brokdorf © dpa Fotograf: KayNietfeld

  Die Menschenkette formierte sich entlang der Elbe.

Nach dem Zusammenschluss fanden auf insgesamt sieben Bühnen entlang der Strecke Kundgebungen und Konzerte statt. So trat unter anderem der Sänger Jan Delay in Brunsbüttel auf.

Weitere große Anti-Atomkraft-Aktionen gab es auch am Kernkraftwerk Biblis in Hessen und vor dem Atommüllzwischenlager im nordrhein-westfälischen Ahaus. Bundesweit beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter rund 146.000 Menschen.

(Quelle: www.ndr-online.de,24.04.10)

Der wohl kürzeste Artikel ist bei www.ln-online.de zu finden:

Menschenkette gegen Atomkraft

Brunsbüttel/Geesthacht (dpa) - Eine 120 Kilometer lange Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Geesthacht an der Elbe soll heute ein Zeichen gegen die Atompolitik der Bundesregierung setzen. Zahlreiche Parteien, Gewerkschaften und Verbände unterstützen die Aktion. 24 Jahre nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl erwarten die Initiatoren mehrere zehntausend Teilnehmer. So haben die Parteichefs von SPD und Grünen, Sigmar Gabriel und Cem Özdemir, ihr Kommen zugesagt. Die Meiler in Brunsbüttel und Geesthacht stehen nach Pannen im Sommer 2007 fast ununterbrochen still.

Zugabe: ebenfalls www.ln-online.de

Tausende strömen zur Anti-Atom-Menschenkette


 

Cem Özdemir

Cem Özdemir wird sich im Laufe des Tages der Menschenkette anschließen.

Geesthacht/Elmshorn (dpa/lno) - Mit Sonderzügen und Bussen sind am Samstagmittag tausende Teilnehmer der Anti-Atom-Menschenkette in Hamburg und Schleswig-Holstein angekommen. In den Bahnhof Elmshorn fuhren nach Angaben der Bundespolizei zwei Sonderzüge mit etwa 1200 Demonstranten ein. In Geesthacht sammelten sich mehrere hundert Atomkraftgegner aus dem Wendland, die mit Traktoren und Fahrrädern aus Niedersachsen über die Elbe zum Meiler Krümmel gekommen waren. Sie stimmten sich bei Musik und Bratwurst auf die Veranstaltung ein. Am frühen Nachmittag sollen sich nach dem Plan der Veranstalter mehrere zehntausend Menschen zu einer 120 Kilometer langen Kette zwischen Brunsbüttel und Geesthacht zusammenschließen.

240 Lübecker bei Demo gegen Atomkraft

Am Samstag, 24. April, bildeten rund 120.000 angereiste Atomkraftgegner eine 120 Kilometer lange Menschenkette, um so die drei Atomkraftwerke Brunsbüttel, Brokdorf und Krümmel symbolisch miteinander zu verbinden. Auch viele Lübecker waren dabei.

Die schwarzgelbe Bundesregierung plant die Laufzeiten von Atomkraftwerken zu verlängern und somit den Ausstieg aus dem Ausstieg. Allein aus Lübeck kamen 240 Demonstranten, die sich hinter Uetersen auf der Landstraße in die Menschenkette eingliederten. In den vier Reisebussen, die von den Grünen gechartert wurden, reisten Erwachsene und einige Kinder an. Viele von ihnen hatten sich erst wenige Tage vorher zu der Aktion entschieden, so dass die Lübecker Grünen zu den ursprünglich zwei Bussen noch zwei weitere Busse organisierten.

"Das Telefon stand in den letzten drei Tagen kaum noch still", freut sich die Grüne Kreisgeschäftsführerin Katja Mentz über die bunte Menge und Mischung von Leuten. Grüne, Linke, SPD, Greenpeace und viele Lübecker Bürger haben mitgemacht. Ein weiterer Bus aus Lübeck wurde vom BUND organisiert zu dem Streckenabschnitt Uetersen gefahren. Das sonnige Wetter trug sicher dazu bei, dass diese Aktion gegen Atomkraft eine der größten in der Geschichte der Bundesrepublik wurde.

Am 26. April vor 24 Jahren ereignete sich in Tschernobyl die Reaktorkatastrophe, von der sich die Region um Tschernobyl bis heute nicht erholt hat.

Weitere Fotos: www.gruene-luebeck.de/kettenraktion-menschenkette-von-kruemmel-bis-brunsbuettel

Rund 240 Lübecker demonstrierten am Samstag bei Uetersen. Foto: Grüne



(Quelle: www.hl-live.de)


Weiter gehts mit dem Bürgerentscheid zum Flughafen:

Am 25.April ist die Entscheidung gefallen:
Lübeck sagt JA zum Flughafen.Bei einer Beteiligung von 32% und den zahlreichen NEIN-sagern,sind es doch nicht so viele.
Da ist der Bürgerentscheid knapp an der ungültigkeit vorbei geschrammt.
Damit dürfte klar werden,das in den nächsten 2 Jahren Millionen Euro Steuergelder verpulvert werden,obwohl niemand weiß,ob es etwas bringt.Ich denke mal nein.
Damit dürfte das Thema erstmal vom Tisch sein und ich kann meine Finger von der Tastatur lassen,damit sie Flughafen schreiben müssen.
Heute ging es auch um die Finanzspritze für Griechenland.Wir haben selbst nicht gerade wenig Schulden,aber die Deutschland GmbH muß ja auf Anordnung der EU Milliarden nach Griechenland spenden,damit die mit dem Geld wieder um sich schmeißen können,als wäre nichts gewesen.
Da merkt man doch,das die in Brüssel und Berlin nicht mit Geld umgehen können,denn es ist ja nicht Ihres.
Wenn Ottonormalverbraucher nicht mit Geld umgehen kann und Schulden hat,bekommt er jemanden an die Hand,der sich um die Finanzen kümmert und ihm das Geld einteilt.Die in Berlin und Brüssel schmeisen mit Geld um sich,da interessiert es niemanden,wo es herkommen soll.Da sind Schulden in Millionen,-und Milliardenhöhe normal.Bei Ottonormalverbraucher sind es dabei nur ein paar Tausend Euro Schulden.Und da wird man am liebsten Entmündigt.
Das wollte ich nur mal erwähnt haben.

Heute sammelten wir auch wieder Unterschriften gegen Leiharbeit und für den ABSP.
Dies werde ich auch am 1.Mai beim Gewerkschaftsfest machen.
Der Regen hat zwischendurch aufgehört und so blieben auch wieder einige Passanten stehen und einge beteiligten sich auch wieder am offenen Mikrofon.

Bis nächste Woche Montag und einen schönen 1.Mai euch allen!

 

281. Montagsdemo


 

Auch bei schlechtem Wetter stehen wir auf der Strasse,um gegen Hartz IV und andere Schweinereien zu demonstrieren.
Ein Thema war natürlich Griechenland,denn dort gehts zur Zeit heiß her.
Denn das die Regierung sparen muß,ist wohl jedem klar.Aber das wollen sie natürlich nicht bei sich,sondern bei der Bevölkerung.
30 Milliarden Euro sollen gespart werden,oder besser gesagt: geklaut! Und die Mehrwertsteuer soll auf 23% steigen.Kein Wunder,das die Bevölkerung da sauer ist,denn die meiste von ihnen muß im Monat mit etwa 700 Euro auskommen.
Sollen doch die ca 11 Millionen Einwohner Steuern zahlen,die dies auch locker könnten,bei einem Einkommen von ca 100 000€,anstatt nur die 5000,die es bis jetzt machen.ca 8 Mrd € gegen dem Staat verloren,denn die Kohle geht ins Ausland,aber das kennt ja auch Deutschland.
Da kommen wir auch zu unserem Staat.die Deutsche Bank gibt sich gönnerhaft und will 45 Mrd € nach Griechenland schicken,und das bei einem Zinssatz von 5%.Normal wären nur 3% Zinsen.Und das obwohl Griechenland mit 30 Mrd € Neuverschuldung über seine Verhältnisse lebt.Aber Deutschland tut das mit 80 Mrd € auch.Oder nicht? Als Glanzbeispiel zählt wohl Lübeck mit 1,3 Mrd Schulden.Aber an Schuldentilgung denkt keiner,denn der Regionalflughafen Lübeck-Blankensee,Herrentunnel und Innenstadtumbau dürften den Schuldenberg weiter wachsen lassen.Das hat sogar das ZDF bemerkt.
Themawechsel: Der Investor bei Karstadt will nun doch 4000 Jobs streichen.War ja klar.
Der DGB hat nun festgestellt,das ca 80 000 Jugendliche auf einen Ausbildungsplatz warten.wie kommt das denn plötzlich?
Jetzt kommen wir zu meinem Lieblingsthema: Zeitarbeit.Wer die letzten Berichte gelesen hat,weiß,was ich davon halte.
Nämlich werden nur 7% in feste,reguläre Jobs übernommen und es sind 670 000 Sklaven in Leiharbeit.Inofiziell dürften es wesentlich mehr sein.
Unsere Uniklinik soll nun für 800 Mio. € auch verkauft werden.hat jemand von euch das Taschengeld übrig?Achja:Den Flughafen kannste auch noch kaufen.Gibts bestimmt n superpreis dafür.

Dann bis nächste Woche


 

282. Montagsdemo


 

Das große Thema war natürlich die Landtagswahl in NRW.Hätte auch anders ausgehen können. Nur 0,1% mehr für die CDU.
Und das bei der miserablen Wahlbeteiligung von 59%.Nur 1/4 der NRW-ler,die wählen waren,gaben der CDU/FDP ihre Stimme.Das war wohl ein schwarzer Sonntag für A.Merkel.Da tröstet die geheime Gehaltserhöhung von 334€ wohl auch nicht.Aber auch die SPD mußte Federn lassen.Die einzigen Gewinner waren die Grünen und die Linke.Jetzt haben die Landtagsabgeordneten Angst:Die Linke ist im Landtag.
Wie im letzten Demobericht zu lesen war,soll ja die Uniklinik verschachert werden.Da kündigt sich natürlich Protest der Mitarbeiter an,denn wir alle wissen was da passiert.Aktuelles Beispiel ist da Karstadt.Jedenfalls wollen die Mitarbeiter und Gewerkschaften am 25.Mai durch die Stadt ziehen,um dagegen zu kämpfen.Auch Vertreter von uns werden wohl dabei sein.
Auf dem Arbeitsmarkt tut sich auch was.Die Supermutti von der Leyen will Befristete Arbeitsverträge fördern.
Spätestens jetzt sollte ein Zucken in der Faust auftreten.Statt unbefristeter Arbeitsverträge,gibts nur noch befristete.Super!Das wollten die Arbeitgeber doch schon lange.Am besten einen Tag vor der 1jährigen Betriebsangehörigkeit kündigen udn schon gibts kein ALG I,sondern sofort Hartz IV.Und da eh jedes 400 000 Jobs verschwinden,dürfte es wohl ne Weile dauern,bis du wieder Arbeit findest.
Da hilft es auch nix,das am 8.Mai sich die Befreiung vom Faschismus sich zum 65.Mal jährt.Toll

Nun hast du bis nächste Woche Zeit,mal darüber nachzudenken,ob du nicht doch mal zur Montagsdemo gehst.


 

283. Montagsdemo


 

Heute war das Wetter mal super!Sommer,Sonne,Wärme.

Der Euro ist in der Krise.Kein Wunder,das manche darauf warten,das eine Währunsreform kommt und darauf spekulieren.
Und da sollen die Banken in Griechenland und auch hier gerettet werden.Super.
Da passt es ja,das Mr.Koch überall sparen will.Auch bei der Bildung.Aber da war mal A.Merkel auf Zack und Pfiff ihn gleich zurück.Und von Mehrwertsteuererhöhung darf auch reden.Aber das haben die Griechen auch gedacht.
Dazu passt,das meinen erkenntnissen nach in Sachsen-Anhalt (Aschersleben) Ein-Euro-Deppen in KZ-ähnliche Gebäude gefahren werden.Hinter ihnen die Tore zu,Fenster zur Strasse ebenfalls blickdicht gemacht und nach Feierabend die Tor wieder auf und raus mit den Sklaven.Diese Verhältnisse hatten wir schonmal.
Aber es gibt auch etwas positives für uns zu verkünden: Heute begeht die Montagsdemo Aschersleben ihre 300. Veranstaltung.Respekt und Glückwünsche von uns allen!
Wenn das soweiter geht,schaffen wir alle noch die 500.
Es gab natürlich noch ein paar Themen mehr,aber ich war mit Unterschriften sammel beschäftigt.Es hat sich gelohnt.

Nächste Woche ist keine Montagsdemo,denn dann ist Pfingstmontag.Aber die Politik macht trotzdem weiter wie vorher.Also auch nächste reinschauen,denn es wird ständig Neuigkeiten geben.
Also bis zum 31.Mai zur 284.Montagsdemo.

 

284. Montagsdemo


 

Nach einwöchiger Pause gab es endlich mal wieder eine Montagsdemo.Das Wetter war durchwachsen und die Einkaufsstrasse war gut besucht.Es waren auch zahlreiche Touristen dabei,die neugierig lauschten.

Das Topthema war natürlich der Rücktritt von H.Köhler.
Dabei wissen wir,das er gehen mußte.Auf Befehl von oben.Der Wirtschaft.
Denn er sprach nur das aus,was Banken und Konzerne wollen:Sich die Rohstoffe sichern.
Auch wenn wir ansonsten nicht viel von ihm mitbekamen,aber da hat er mal ausversehen das richtige gesagt.Nur das er es zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort getan hat.
Auch Mr. Supersparer R.Koch ist aus der Politik zurückgetreten und (wer hätte es gedacht) wird einen Posten in der Wirtschaft finden.Das ist ja nichts neues.
Das nun auch be den Arbeitslosen gespart werden sll,ist auch nichts neues.Denn wir wehren uns ja nicht und freuen uns auch auf jeden 1€-Job oder sonst einen Billigjob.Nur damit wir ein bißchen besser leben können.
Und wenn es so kommen soll,lohnt es sich auch bei der Bürgerarbeit mitzumachen.Am Ende ist es zwar immer noch Hartz-IV-Niveau,aber man darf dafür arbeiten.Und das für 900€ brutto und 30h/Woche.Und die Kirchen oder Kommune bekommt 180€ für Sozialbeiträge.Darauf hat Deutschland gewartet.Noch ein Niedriglohnsektor und Leute dafür finden sich schnell.Auch hier in Lübeck.

Nun mal etwas erfreuliches:

Wir sind in Lübeck icht mehr die einzigen,die demonstrieren.Denn mittlerweile gehen die Lehrer,Studenten,und Ärtzte auf die Strasse.Die wollen diesmal nicht mehr Geld,sondern es geht um den Erhalt unserer Uniklinik mit Uni.Die soll verkauft werden.Und bei jedem Verkauf gibt es Verlierer und meistens sind es die Angestellten.
Die Lehrer demonstrieren gegen die Eröhung der Arbeitszeit,obwohl ein Lehrermangel herrscht,werden keine neuen Arbeitskräfte eingestellt,sonder die vorhandenen Lehrer sollen länger arbeiten.

So,dann bis nächste Woche und glaub nicht alles,was in der Klotze läuft.


 

285. Montagsdemo


 

Auch heute gab es wieder die Montagsdemo Lübeck.
Diesmal hatten wir mit Problemen mit der Technik zu kämpfen,denn sie setzte erst nur ab und zu aus,später dann komplett.
Heute ging es vorwiegend um die Schließung des UKSH  und den Lehrerstreik.
Ohne Technik ging es dann weiter.Zwar etwas leiser,dafür aber interessanter,denn so konnten wir uns mit Passanten unterhalten,die sonst an uns vorbeiliefen.Auch unsere Unterschriftensammlung für die Uni lief super.Einige liefen uns direkt an,um die Uni zu unterstützen.Auch die unterschriftensammlung gegen Leiharbeit lief gut.Auch vom einsetzenden Regen ließen wir uns nicht verjagen,denn wir stellten uns kurzerhand wieder unter das Dach von Karstadt.Auch ohne Anlage konnte Gert ein paar Lieder von sich geben.Ernst verteilte Flyer von der Erwerbslosen Initiative Paria und kam so mit einigen Passanten ins Gespräch.
So kann man auch diesmal wieder sagen: Es war wieder eine gute Kundgebung.

Also dann bis nächste Woche


 

286. Montagsdemo


 

Auch heute standen wir wieder vor Karstadt in der Fußgängerzone,um die Passanten aufzuklären.Diesmal mußten wir uns ewas mehr anstrengen,denn es ist ja WM und einige Gastronomen wollten ihre Gäste mit Fußball zu mehr Umsatz animieren.
Da waren wir natürlich unpassend,also wurde versucht,uns zu übertönen.Aber was die können,können wir schon lange.
Unter anderem ging es um Samstag in Berlin.Dazu findest du einen ausführlichen Bericht unter Demobericht 12.Juni.
Es ging auch um das Thema Uni und den Lehrerstreik.Es blieben auch diesmal wieder einige Passanten stehen und einer diskutierte eifrig mit Lüder.Währenddessen spielte Gert etwas Musik und wir sammelten eifrig Unterschriften für den Erhalt der Lübecker Uni.Einige Studenten verteileten Flyer und Plakate und ich drückte ihnen den ersten ausgefüllten Unterschriftenbogen in die Hand.
Heute durften wir Maria in den 3-wöchigen Urlaub entlassen und wir hoffen,das sie wieder kommt.Leider mußten wir uns heute kurz halten,denn Gert war in einer Konferenz und kam mit der Anlage etwas später.Beamte halt.
Auch nächsten Montag stehen wir trotz WM wieder auf der Strasse,denn Hartz IV und die Politik machen keine Pause.

Also dann bis nächste Woche.


 

287. Montagsdemo


 

Auch ohne Maria läuft die Montagsdemo.Dafür waren ja wir anderen da,um die WM-abgelenkten Passanten mit Politik vollzudröhnen.

Auch heute ging es um den Erhalt der Uni.Der Lehrerstreik könnte allerdings Konsequenzen für die Lehrer haben.Denn ein Streikrecht steht ihnen ja angeblich nicht zu.

Abwarten,was da noch passiert.

Musik gabs von Gert und auch heute blieben wieder ein paar Passanten stehen.

So könnte es ruhig weiter gehen.


 

Bis nächste Woche dann


 

288. Montagsdemo


 

Bei schönstem Wetter trafen wir uns auch heute wieder,um gegen Hartz IV,Privatisierung der Uni usw. zu demonstrieren.
Unser Hauptthema war die Privatisierung der Uni Lübeck und Kiel.
Wie nicht anders erwartet,sind die ersten Heuschrecken schon da,um die uni zu kaufen,Profit auszusaugen bis zum Schluß und sich dann zu verdrücken.
Eigentlich hatten wir noch mehrere Themen vor,aber bei dem Thema diskutierten einige Passanten ganz eifrig mit.So verflog die Zeit und wir hatten keine Zeit

Informationen zur Uni gibts unter: www.luebeck-kaempft.de

Bis nächste Woche Montag zur gewohnten Zeit am gewohnten Platz


 

289. Montagsdemo


 

Eins kann ich euch schon mal sagen: Es war heiß.Die Sonne brannte,aber wir hielten durch.Wir diskutierten und informierten,als ob es keine 30°C wären.


 


 

 
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